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5Dez/100

Creativity – IBM 2010 CEO Study

IBM hat dieses Jahr eine Global CEO Studie durchgeführt, bei welcher 1600 CEO’s aus 60 Ländern und 33 Industrien interviewt wurden.

Als eine der größten Herausforderungen – siehe hierzu auch weitere Beiträge auf diesem Blog –  sehen die Entscheider in den Unternehmen, dass Märkte viel dynamischer, unsicherer und komplexer geworden sind. Die Untersuchung (die größte ihrer Art) zeigt weiters, dass überraschend viele Organisationen für die kommenden Herausforderungen unzureichend gerüstet sind. Für den künftigen Erfolg eines Unternehmens werden Kernfähigkeiten wie hohe Veränderungs- und Innovationsbereitschaft, Geschwindigkeit und Flexibilität eine entscheidende Rolle spielen.

Die wirkungsvollste Möglichkeit dieser wachsenden Komplexität entgegen zu treten ist nach Ansicht der CEO’s die Fähigkeit zu Kreativität und das auch im Hinblick auf den Führungsstil.

Sortiert nach Wichtigkeit wurden von den CEO’s folgende Kriterien genannt:

  1. Kreativität
  2. Integrität
  3. Globales Denken
  4. Einfluss
  5. Offenheit
  6. Einsatz
  7. Fokus auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit
  8. Einfachheit
  9. Fairness

Die gesamte Studie gibt es direkt bei IBM unter diesem Link:

Das folgende Video liefert Inormationen zur Studie und deren Ergebnisse:

Watch live streaming video from newintelligence at livestream.com

 

Ich finde es schon sehr interessant, dass eine Vielzahl von Führungskräften anscheinend erkennen, dass es zu deren Aufgabe gehört kreativ zu sein. Manchmal kommt es dennoch vor, dass nicht erkannt wird wie wichtig es ist Kreativität im Unternehmen zu leben. Dazu gehört eben wie bei vielen anderen Dingen auch, dass die Führungskräfte damit beginnen und es nicht Sache der Mitarbeiter sein lassen, kreativ zu sein.

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Kompliziert oder komplex?

….. und wie Menschen und Organisationen darauf reagieren können

Die Welt in der wir leben wird immer komplexer und wenn man dieser nicht entsprechend begegnet, auch immer komplizierter. Was heißt aber „entsprechend“ in diesem Fall?
Es geht darum, zukunftsrelevante Überlegungen, Ideen, Tätigkeiten, usw. in geordnete Bahnen zu lenken, damit sie zur Wertschöpfung bestmöglich beitragen. Hier zahlt sich eine systematische, an den Unternehmenszielen orientierte Herangehensweise aus.
Beispielsweise mit:

  • Marktbeobachtung und Bedarfsermittlung sowie Kreativitätsförderung
    und methodische Unterstützung
  • Analyse und Optimierung des Entwicklungsprozesses mit allen internen
    und externen Nahtstellen, unabhängiger Bewertung, ggf. Benchmarking der Zielerreichungskriterien (Zeit, Kosten, Funktion,...)
  • Portfolio-Analyse bezüglich Wertschöpfung aus der Varianten-Vielfalt
  • marktabhängiger, betriebswirtschaftlicher Bewertung von Varianten
  • uvm.

Zweifelsohne sind diese Dinge entscheidend, wenn es um die Schaffung von Neuem geht. Der Großteil dieser Dinge ist auch den meisten Organisationen bekannt und wird auch so recht und schlecht praktiziert. Mir geht es hier aber ausnahmsweise nicht um Prozesse und Methoden, sondern um den grundlegenden Umgang mit dem Thema „steigende Komplexität“.
Kunden haben es heutzutage, aufgrund der steigenden Angebotsvielfalt, sehr schwer die richtige Wahl zu treffen. Will ein Kunde ein Produkt oder eine Dienstleistung anhand von rationellen Kriterien bewerten, stößt dieser oft an seine Grenzen. Und jedes Produkt testen,  geht in den meisten Fällen auch nicht. Sich nur anhand des Preises zu entscheiden, fällt zwar leichter, führt aber in den meisten Fällen auch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis.

So ergeht es nicht nur Kunden, sondern genauso Entscheidern in unterschiedlichsten Organisationen. Diese sollten immer ALLES wissen. Dass das in unserer Welt oft nicht mehr funktioniert, scheint einleuchtend. Was aber tun?
Einen interessanten, sicher nicht unumstrittenen Ansatz liefert hierzu im folgenden Video Professor Peter Kruse. Er wird in einem Interview gefragt, wie Menschen am besten auf wachsende Komplexität reagieren sollten.