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23Sep/100

29. Innovationspool

Passend zu meinem Buchtitel „Was ist vor der Produktentwicklung?“ fand am 8. September 2010 der 29. Innovationspool mit dem gleichnamigen Titel bei der Firma Welser Profile in Gresten (Niederösterreich) statt.

Das konnte ich mir so kurz vor meiner Buchveröffentlichung natürlich nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit meinem Kollegen Aigner Gerald machte ich mich also auf den Weg nach Gresten, um dort Neues über die frühen Phasen des Innovationsprozesses zu erfahren und selbst das Thema der Innovationsstrategie als Grundvoraussetzung für effektives Innovationsmanagement zu präsentieren.


Link zur Plattform für Innovationsmanagement: PFI

Bei einer sehr interessanten Betriebsbesichtigung konnten wir einen Einblick in die Profilherstellung gewinnen. Besonders beeindruckt war ich von der abwechslungsreichen Moderation von Mag. Thomas Welser, Geschäftsbereichsleitung Markt- und Innovationsmanagement der Welser Profile AG.

Die inhaltlichen Themen waren allesamt sehr interessant. Zwei davon möchte ich jedoch kurz herausheben. Zum ersten den Vortrag von Frau Mag. Claudia Kaefer, der Gründerin von FRINK. Diese zeigte anhand des Fallbeispiels EUREST die Anwendung und Vorteile von Ethnographie im Front End des Innovationssprosses. Zum anderen hat Mag. Martin Pattera von iip innovation in progress, die Methode Outcome-Driven-Innovation anhand zahlreicher Praxisbeispiele vorgestellt. Die Methode dient dazu unter- und übererfüllte Kundenbedürfnisse in einem Zielmarkt festzustellen und nach Innovationspotenzial zu priorisieren. Als Ergebnis liegt eine zahlenbasierte "Opportunity Landscape" vor, aus der Alleinstellungsmerkmale und Einsparpotenziale sowie Prioritäten für unternehmensweite Innovationsaktivitäten eindeutig abgeleitet werden.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Beiträgen. Es ist aus meiner Sicht schon deutlich geworden, dass das Bewusstsein langsam steigt, sich vor der eigentlichen Produktentwicklung intensiv mit strategischen Fragestellungen auseinander zu setzen. Viele Unternehmen machen sich vermehrt Gedanken wie speziell die frühen Phasen eines Innovations- bzw. Produktentwicklungsprozesses gestaltet werden können, um die unterschiedlichen Erfolgsfaktoren, Einflüsse und Rahmenbedingungen sowie die hohe Komplexität von unterschiedlichen Innovationsvorhaben entsprechend zu berücksichtigen.

Die vielen Beiträge und anschließenden Diskussionen haben mich bestätigt, dass der Thematik rund um "Was ist vor der Produktentwicklung" künftig höhere Aufmerksamkeit zukommen muss, um Wettbewerbsvorteile langfristig sichern zu können.

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