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22Nov/135

Was „Große“ von Startup´s lernen können

Warum sollten große, etablierte Unternehmen etwas von Statup´s und Newcomern lernen können?

….weil sich große Unternehmen auch fragen müssen, ob sie so schnell lernen, wie sich die Welt da draußen verändert.

Viele Unternehmen haben die letzten Jahre damit verbracht, Anforderungsmanagement, Ideenmanagement und Stage-Gate-Modelle zu implementieren. Und – bitte nicht falsch verstehen – es gibt viele gute Strategien, Instrumente und Methoden um Innovationsprozesse zu gestalten. Speziell bei der Nutzbarmachung, Nutzung und Weiterentwicklung von bereits vorhandenem Know-how und Märkten ist das ist auch gut und wichtig.

Abgesehen davon sollte jedoch auch ein exploratives Vorgehen (Streben nach Wissen über Zukunftsthemen durch nicht zielgerichtete Suche, Bereitschaft erhöhten Risikos, Experimentierfreudigkeit, Kreativität,…) ermöglicht werden. Ein Team sollte in der Lage sein, sehr schnell und flexibel zu lernen, vor allem dann, wenn es sich um echte Neuheiten handelt. Hier ist es wichtig, schnell und einfach zu Hypothesen zu gelangen, diese zu testen, um zu lernen und den Kurs zu korrigieren. Statt eines großen Entwicklungszyklus gibt es viele kleine, die sehr schnell und oft hintereinander geschaltet werden. Wichtig ist es, nach jeder Schleife zurück zu blicken und auszuwerten was man gelernt hat und welche Veränderungen daraus erfolgen.

Auch auf der 15. Innovationstagung in München sprachen in einem der Fachforen Dr. Oliver Mack vom xm:institute in Wien, Lukas Fittl, von Spark59 und USERcycle und Bernd Litzka von der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH aus Wien über die Erfolgsfaktoren von Startups und die Übertragung auf etablierte Unternehmen. Eine zentrale Botschaft war auch hier, dass das Risiko umso größer ist, je länger eine Strategie bzw. Taktik verfolgt wird.

Risiko groß

Risiko groß

Risiko klein

Risiko klein

Es zählt also nicht den perfekten Prototypen zu entwickeln und weltweite Tests durchzuführen, vielmehr soll ein „Weekend-Prototyp“ genutzt werden, um das Kunden-Commitment zu hinterfragen (Lernen innerhalb von Tagen, nicht Monaten).

Anders ausgedrückt zählt nicht der große, perfekte Plan, sondern es geht ums Planen, also um Annahmen und ob sich diese bestätigen oder nicht. Ich formuliere also vor dem Start eine Proposition und das Experiment (die Auswertung von Daten) wird mir zeigen, ob sich die Annahmen bewahrheiten oder nicht.

Experimentieren

Experimentieren

Zum Schluss noch eine Frage. Ganz ehrlich - wie genau stimmen 50-seitige Businesspläne von wirklich neuen Ideen noch, wenn diese dann verwirklicht sind?

Das Leben, genau so wie Geschäfte und Projekte, verläuft nicht geradlinig. Wie können wir aber sicherstellen, dass Geschäfte und Projekte flexibel bleiben? Grundvoraussetzung ist eine
entsprechende Organisationskultur, die Unsicherheiten akzeptiert werden und kein stures Festhalten an dem „einzig-wahren Plan“ verlangt.

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Kommentare (5) Trackbacks (0)
  1. Heck yeah bay-bee keep them coming!

  2. Drei Anmerkungen:1) Wie schon im direkten Email-Verkehr mettigeilt, sollten die AGB schleunigst angepasst werden. Darin steht, dass die Verlinkung auf Holidaycheck mittels Frames verboten ist. Gerade das tut aber das Widget!!! Ich hoffe, dass das kein fcbler Trick ist 2) Der Link im Widget um eine Bewertung abzugeben ist vf6llig sinnlos, da sich die Ge4ste ja im Vorfeld fcber die Leistungen und Bewertungen des Betriebs informieren wollen und in der Regel noch nicht dort waren.3) Der Knfcller ist aber der Satz Das Hotel ist leider derzeit bei uns nicht buchbar auf der anschliedfend erscheinenden Seite. Das ist ja die absolute Negativwerbung schlechthin, da der Besucher der Seite in der Regel NICHT weidf, wer mit UNS gemeint ist. Er bezieht es in der Regel wohl auf den Betreiber. Wie we4re es mit Das Hotel ist leider derzeit bei Holidaycheck noch nicht buchbar bitte wenden Sie sich ffcr an Anfragen an den Betreiber .Schf6ne Grfcdfe in der Hoffnung auf ein interessantes Feedback!

  3. Hey, killer job on that one you guys!

  4. Ah yes, nicely put, everyone.


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